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Die Kirchensteuer 2005

Die Kirchengemeinden im Kirchenbezirk Ludwigsburg erhalten im Jahr 2005 exakt 5.175.994,60 € an Kirchensteuer für ihre zahlreichen Aufgaben.
Die Höhe dieser Zuweisung orientiert sich an den prognostizierten Einnahmen für die Landeskirche insgesamt – diese sind insbesondere von der konjunkturellen Situation und der Zahl der Arbeitslosen abhängig.
Ein weiterer wichtiger Faktor ist die Gemeindegliederentwicklung: Kirchenbezirke mit stark rückläufigen Gemeindegliederzahlen erhalten auch weniger Kirchensteuer.

Die Gehälter für die Pfarrerinnen und Pfarrer bezahlt die Landeskirche und auch die Personalausgaben für die Religionspädagoginnen und Religionspädagogen werden von der Landeskirche ersetzt.

Wir möchten die vielfältigen Aufgaben in acht Bereiche bündeln, um anschaulich zu machen, für welche Aufgaben die Kirchensteuer im Kirchenbezirk verwendet wird:

  1. Verkündigung und Seelsorge (32 %)
  2. Gemeindearbeit (20 %)
  3. Jugendarbeit und Konfirmandenunterricht (21 %)
  4. Kindergartenarbeit (10 %)
  5. Diakonie (Helfen) (11%)
  6. Missionarische Dienste (1 %)
  7. Öffentlichkeitsarbeit (2 %)
  8. Bildungsarbeit (3%)


In einem übersichtlichen Diagram sieht das so aus:
[bitte hier klicken...]

Diese acht Bereiche setzen sich aus insgesamt 20 „Bausteinen kirchlichen Handelns“ zusammen, z.B. der Bereich „Verkündigung und Seelsorge“ aus den „Bausteinen“ Gottesdienst, Kindergottesdienst, Kirchenmusik, Seelsorge an Studierenden, Krankenhausseelsorge und Besondere Seelsorgedienste.
Der Begriff „Baustein“ ist ein Begriff aus dem Neuen Rechnungswesen, auf das die evang. Kirchengemeinden und kirchlichen Einrichtungen in den Jahren 2005 bis 2007 umstellen werden. Vorreiter für die Umstellung ist die Gesamtkirchengemeinde Ludwigsburg, die schon in diesem Jahr dieses neue Rechnungswesen einführen wird.
Die wesentlichen Ziele des neuen kirchlichen Finanzmanagements sind die Verbesserung der Partizipation und Transparenz nach innen und außen sowie die Erhöhung der Wirtschaftlichkeit kirchlichen Handelns. Ganz exakte Zahlen zu den einzelnen Bausteinen stehen erst nach Umstellung der letzten Kirchengemeinde im Jahr 2007 zur Verfügung – die Berechnungen für die oben dargestellten acht Bereiche mit den angegebenen Prozentsätzen beruhen auf detaillierten Schätzungen bzw. Erfahrungswerten einer bereits umgestellten Pilot-Kirchengemeinde.
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